Volk / Völker

Liter Futterlösung pro Volk

% Honiganteil



Ergebnis:

kg Zucker
l Wasser
kg Honig

Futter mischen, leicht gemacht

Für eine homogene Masse sollte das Futter einige Stunden vorher zubereitet und ab und zu durchgerührt werden (bei 1:1 ca. 1 Stunde; bei 3:2 ca. 3 Stunden). Verwende bitte kein heißes Wasser (HMF). Es empfiehlt sich, das Futter in (lebensmittelechten) 5l-Kanistern zu transportieren. Für die Winterfütterung ist das Verhältnis 3:2 Standard. Wer noch Wabenbau anregen will, wählt besser 1:1.

Wir raten, ca. 10 % Honig beizumengen. Es darf ausschließlich Honig aus bekannter (sicherer) Herkunft verfüttert werden. Bitte vermeide  Supermarkthonig, um eine mögliche Kontamination mit Faulbrutsporen zu verhindern. Das Programm berechnet den Honiganteil vom tatsächlich eingelagerten Futter. Die Futterlösung wird von den Bienen noch eingedickt.

Weitere Informationen: LWG Bayern Bienenfütterung

Achtung, Räubereigefahr!

Bienen sollen ausschließlich innerhalb ihrer Beute gefüttert werden. Ansonsten besteht höchstes Risiko, dass die Bienen in der Umgebung zu räubern beginnen. Achte darauf, dass nichts an der Futterzarge oder am -geschirr vorbeitropft. Ein feuchtes Tuch kann bei größeren Mauleurs nützlich sein. Flugloch einengen und im besten Fall erst am Abend füttern.

In Maßen füttern

Zur Winterfütterung (ab der letzten Schleuderung möglich) solltest du darauf achten, dass lieber öfter und in geringen Mengen gefüttert wird. Auf diese Weise bleibt noch genug Platz für die Aufzucht der Winterbienen.  Wir verwenden u.a. Futtertaschen (Dadant), die gerade mal 3 Liter Futterlösung fassen. Nach ca. 5 Tagen füllen wir die Taschen wieder auf. Denke daran, dass die Futterlösung mit der Zeit gären kann, wenn sie von den Bienen nicht rechtzeitig eingelagert wird. Achte zudem auf gute Schwimmhilfen, wie z.B. Korken. Da der Winter stets unberechenbar ist (warme Wintertage erhöhen den Futterbedarf massiv), gehen wir auf Nummer sicher und streben für jedes Volk ca. 20 kg Winterfutter an. Dann darf auch der März etwas ungemütlich sein, ohne, dass wir uns Sorgen machen müssen. Dennoch kann ein Volk auch mehr Futter nötig haben. Gute Orientierung bietet folgender Richtwert:

Pro bienenbesetzte Dadantwabe:  2,1 kg pro Wabe

Pro bienenbesetzte Zanderwabe:  1,5 kg pro Wabe

Hygiene im Auge behalten

Nimm die Hygiene bei der Fütterung ernst. Alle Behälter, die mit dem Zuckerwasser in Kontakt geraten, sollten lebensmittelecht sein und nach jeder Benutzung gründlich gereinigt werden. Schwimmhilfen bitte regelmäßig auswechseln.

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